| Ethanol | Dieser Text beschreibt Ethanol. Der untere Text beinhaltet die Ethanol Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Ethanol Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Ethanol fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Ethanol möglichst ausführlich zu halten.
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Ethanol Artikelt border="1" cellpadding="2" cellspacing="0" align="right" style="margin-left:0.5em;">
| Strukturformel
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| Allgemeines
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| Name | Ethanol
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| Summenformel | C2H5OH
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| Andere Namen | Ethylalkohol, Äthanol (veraltet), Äthylalkohol (veraltet)
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| Kurzbeschreibung | farblose Flüssigkeit
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| CAS-Nummer | 64-17-5
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| Sicherheitshinweise
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 F: Leicht entzündlich
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| R- und S-Sätze | R11 S7, S16
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| Handhabung | Handhabung entsprechend den Laboratoriumsrichtlinien der BG-Chemie
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| Lagerung | Getrennt von Lebensmitteln lagern. In gut verschlossenen Gebinden kühl und trocken lagern.
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| MAK | 1 Tausend ml/m3
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| LD50 (Ratte) | 7060 mg/kg (oral)
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| LD50 (Kaninchen) | >20 Tausend mg/kg (dermal)
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| Physikalisches Merkmalen
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| Aggregatzustand | flüssig
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| Farbe | farblos
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| Dichte | 0,79 g/cm³
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| Molmasse | 46,07 g/mol
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| Schmelzpunkt | -114,5 °C
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| Siedepunkt | 78,33 °C
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| Dampfdruck | 58,7 hPa
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| Weiteres Merkmalen
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| Löslichkeit | mit Wasser vollständig mischbar
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| Gut löslich in | Wasser, Aceton, Ether
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| Schlecht löslich in | Lösungsmittel
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| Unlöslich in | Hexan, Toluol
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| Thermodynamik
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| ΔfH0g | -235,1 in kJ/mol
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| ΔfH0l | in kJ/mol
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| ΔfH0s | in kJ/mol
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| S0g, 1 bar | in J/(mol · K)
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| S0l, 1 bar | in J/(mol · K)
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| S0s | in J/(mol · K)
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| Analytik
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| Klassische Verfahren | Jodoformprobe
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SI-Einheiten wurden wo möglich benutzt. Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
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Ethanol (veraltet Äthanol) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff, Wasserstoff und einer OH-Gruppe, also ein Alkohol. Früher wurde der Name Äthylalkohol benutzt.
Häufig wird diese Verbindung umgangssprachlich als Alkohol, auch Weingeist oder Spiritus, genannt, obwohl sie ca. der prominenteste Vertreter einer ganzen Gruppe von Stoffen ist.
Durch Gärung aus Biomasse gewonnenen Ethanol bezeichnet man auch als Bioalkohol. Man kann Ethanol aber auch durch die Synthese aus Wasser und Ethen unter Zugabe von Schwefelsäure als Katalysator durchführen.
 Strukturformel des Ethanol
Buch-Tipp: Bioethanol in Deutschland Die Beschreibung für das Buch " Bioethanol in Deutschland" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. | |
Durch die OH-Gruppe ist Ethanol ziemlich polar in dem Gegensatz zu Ethan. Als Lösungsmittel ist es darum für viele Stoffe besonders geeignet. So werden in der Pharmazie viele Pflanzenauszüge oder andere Medikamente als alkoholische Lösung dargeboten.
Mit Wasser ist Ethanol unbegrenzt mischbar. Es bildet ein azeotropes Gemisch, so dass beim Destillieren von Ethanol kein reiner (absoluter) Alkohol, sondern ein Gemisch mit rund 4 % Wasser entsteht. Um absolutes Ethanol herzustellen, muss dem destillierten Ethanol mit Hilfe von Trockenmitteln das restliche Wasser entzogen werden.
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Ethanol ist für Bakterien giftig und wird daher häufig als Desinfektionsmittel benutzt. Dabei ist die Wirksamkeit am höchsten, wenn ein Gemisch von Ethanol und Wasser mit ungefähr 90 % Alkoholgehalt benutzt wird. Auch wird durch Einreiben mit Spiritus die Durchblutung gefördert. In dem Haushalt wird Spiritus gern als Reinigungsmittel für Glas, Chrom, Kunststoff usw. benutzt.
In der Scheibenwaschanlage von Automobilen wirkt Spiritus sowohl als Reinigungsmittel als auch als Frostschutz.
Als Brennstoff wird Ethanol in Form von Brennspiritus benutzt, beispielsweise für Rechauds sowie Camping- und Expeditionskocher. Um zu verhindern, dass Ethanol ohne Bezahlung der Alkoholsteuer, von welcher Brennspiritus befreit ist, als Genussmittel getrunken oder diesen beigefügt wird, wird es vergällt, das heißt hier, dass es mit anderen, zumeist übelriechenden Stoffen wie Pyrimidin versetzt wird um es ungenießbar und giftig zu machen. Diese Stoffe sind zumeist noch giftiger als Ethanol und haben ähnliche Siedepunkte, so dass sie sich durch Destillieren nicht entfernen lassen. Nicht zu verwechseln ist es mit Trockenspiritus, der das Tetramere (CH3CHO)4 des Acetaldehyds CH3CHO ist.
Eine interessante Verwendung hat Ethanol als Mittel gegen Insektenstiche: Ein alkoholgetränktes Tuch einige Zeit auf dem frischen Stich, die Schwellung geht zurück, der Juckreiz verschwindet.
Weitere Informationen zu Nutzung und Missbrauch von Ethanol als Genussmittel: Alkohol
Die ersten Alkohole: Methanol - Ethanol - Propanol - Butanol
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